MODELL­PRO­JEKT KUL­TUR
// REAL­LA­BOR

Wir erpro­ben die sichere Durch­füh­rung von Ver­an­stal­tun­gen unter Pan­de­mie­be­din­gun­gen in Leip­zig. Als Real­la­bor und Modellprojekt.

WAS WIR MACHEN

Um der Band­breite der Leip­zi­ger Kul­tur gerecht wer­den zu kön­nen, tes­ten wir mit wis­sen­schaft­li­cher Beglei­tung und digi­ta­ler Kon­takt­ver­fol­gung inner­halb von 4 Wochen ver­schie­dene Ver­an­stal­tungs­ty­pen: Thea­ter & Kaba­rett, Kin­der- & Sitz­kon­zerte, Song Slam & Open Stage, Tho­man­er­chor & Tanz.

 

Kul­tur gemein­sam denken

Hoch­kul­tur und freie Szene sind schon längst nicht mehr getrennt, sie ergän­zen sich ganz her­vor­ra­gend. So wol­len wir auch mit dem Modell­pro­jekt // Real­la­bor alle zusam­men­brin­gen: Jung und Alt, Kon­zert­gän­ger und Thea­ter­lie­bende, Laute und Leise. Wich­tige Gemein­sam­kei­ten all unse­rer Ver­an­stal­tun­gen sind die Umfra­gen und die Nach­tes­tun­gen, mit deren Hilfe wir so genau wie mög­lich her­aus­fin­den wol­len, wie trotz Pan­de­mie Kul­tur ein Bestand­teil unse­res All­tags sein und blei­ben kann.

Corona-Warn-App her­un­ter­la­den

Das Land Sach­sen setzt schon seit eini­ger Zeit auf die rechts­si­chere Corona-Warn-App zur Kon­takt­nach­ver­fol­gung und zum Check-In in Gas­tro­no­mie und Ein­zel­han­del. Neu­er­dings dient sie auch zur Über­mitt­lung von Anti­gen-Schnell­test­ergeb­nis­sen und ist somit für das Modell­pro­jekt Kul­tur // Real­la­bor von gro­ßer Bedeutung.

So geht’s Sicher

Damit alle Ver­an­stal­tun­gen sicher ablau­fen kön­nen, gibt es ein paar Regeln, die ein­ge­hal­ten wer­den müssen.

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Vor der Ver­an­stal­tung: Ticket bei dem gewünsch­ten Ver­an­stal­tungs­haus buchen

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Am Ver­an­stal­tungs­tag: einen Coro­na­test in einer offi­zi­el­len Test­stelle machen lassen 

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Test­ergeb­nis in die Corona-Warn-App laden

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Aus­weis oder Rei­se­pass bereithalten

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Vor Ort: mit der Corona-Warn-App einchecken

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Ver­an­stal­tungs­fra­ge­bo­gen ausfüllen

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Nach 5–7 Tagen: Erneut tes­ten las­sen und das Ergeb­nis übermitteln

Ver­an­stal­tungs­for­mate

In unter­schied­lichs­ten Loca­ti­ons fin­den Events für ein breit gefä­cher­tes Publi­kum statt.

Tho­man­er­chor

Der THO­MAN­ER­CHOR Leip­zig besteht seit mehr als 800 Jah­ren, ist die älteste kul­tu­relle Ein­rich­tung der Stadt Leip­zig und einer ihrer erfolg­reichs­ten Kul­tur­bot­schaf­ter. In dem Kon­zert am 25.6.2021 in der Tho­mas­kir­che Leip­zig erklingt das bekannte “Magni­fi­cat” von Johann Sebas­tian Bach sowie das “Requiem” von Gabriel Fauré. Beglei­tet wird der Tho­man­er­chor vom Säch­si­schen Barock­or­ches­ter. Die Lei­tung hat Tho­mas­kan­tor Gott­hold Schwarz. Der Kar­ten­vor­ver­kauf star­tet im Juni. Nähere Infor­ma­tio­nen zur Ver­an­stal­tung folgen. 

25.6.2021 — Beginn ist 18 Uhr.

25.6. | Thomaskirche

Kin­der­kon­zert & Livekonzert

Kin­der­kon­zert

Der ängst­li­che Cow­boy erzählt die Geschichte von Angst und Mut für alle Kin­der und Klein­ge­blie­bene ab 5 Jah­ren.
Zwei Tän­ze­rin­nen, ein Musi­ker und ein Clown zei­gen eine Aben­teu­er­reise in den Wil­den Wes­ten, bei der weder ein Auge tro­cken, noch ein Tanz­fuß zap­pel­frei bleibt.

 19. Juni 2021, Beginn 16:00 Uhr

Flie­hende Stürme

Flie­hende Stürme haben sich mit ihrem kom­pro­miss­lo­sen Sound eine abso­lute Aus­nah­me­stel­lung in der gesam­ten Inde­pen­dent- und Under­ground­szene, von Punk, Alter­na­tiv über Wave bis hin zu Gothic erspielt
Band­ty­pi­scher Stil: bra­chial und wütend, aber auch schwe­bend und melodiös.

25. Juni 2021 Beginn 20:00 Uhr

19. & 25. 6. | WERK 2

Per­for­mance

„1984: Back to No Future“ von Gob Squad

Gast­spiel in der Resi­denz des Schau­spiel Leipzig

Als ange­se­hene städ­ti­sche Insti­tu­tion bie­tet das Schau­spiel Leip­zig im Rah­men des Real­la­bors mit der Spiel­stätte Resi­denz die Bühne für künst­le­risch-anspruchs­volle Performance.
In „1984: Back to No Future“ wird das Publi­kum zu Zeug*innen eines Expe­ri­ments zwi­schen per­for­ma­ti­ver Sci­ence Fic­tion und ima­gi­nier­ter Zeit­reise, in der All­tags­le­ben und Magie, Bana­li­tät und Uto­pie sowie Rea­li­tät und die Sehn­sucht nach Pop und Enter­tain­ment in einem Kol­li­si­ons­kurs direkt auf­ein­an­der­tref­fen. Gob Squad ver­su­chen, aus der Ver­gan­gen­heit her­aus neue Per­spek­ti­ven zu ent­wi­ckeln auf das, was vor uns liegt. Nicht weni­ger als die Zukunft selbst steht auf dem Spiel.
27. Juni | Resi­denz Schau­spiel Leipzig
Beginn 20.00 Uhr 

27. Juni | Resi­denz Schau­spiel Leipzig

Open Stage

Was benö­tigt man für einen über­ra­schen­den und krea­ti­ven Abend? Rich­tig: Mutige Men­schen. Und die fin­det ihr bei der Open Stage im sozio­kul­tu­rel­len Zen­trum “Die VILLA”.
Die­je­ni­gen, die lie­ber zuhö­ren, sind ebenso gern gese­hen; denn was wäre Kunst schon ohne Publikum?

Die Ver­an­stal­tun­gen fin­den mon­tags statt:  07. Juni, 14. Juni und 21. Juni, Beginn ist 20.00 Uhr

7., 14., 21. Juni | Die VILLA

Doku­men­ta­ri­sches Theaterprojekt

(Bereits statt­ge­fun­den)

“Shiny Happy People”

Alter­na­tive Fak­ten. Ego­is­mus. Iso­la­tion. Die Romane von Patri­cia Highs­mith erzäh­len mehr über unsere Gegen­wart, als uns womög­lich lieb ist. Diese lite­ra­ri­sche und musi­ka­li­sche Col­lage ist eine Begeg­nung mit Patri­cia Highs­miths „gewöhn­li­chen Psychopathen”.

11. Juni 2021, Beginn: 20 Uhr

11. Juni | Cam­mer­spiele Leipzig

Kaba­rett

(Bereits statt­ge­fun­den)

Lesung “Leip­zig liest” mit Hen­ner Kotte und Kat­rin Hart

Beginn: 15 Uhr

Danach: Kaba­rett­vor­stel­lung “Mutti kann es besser”

Beginn: 17 Uhr

Ob nur zum Zuhö­ren oder Mit­la­chen — In der ein­zig­ar­ti­gen Spiel­stätte Kaba­rett aca­de­mi­xer gibt es Kul­tur vom Feinsten!

Die bei­den Ver­an­stal­tun­gen fin­den am 29. Mai 2021 statt.

Ab 11.30 Uhr kann man sich im mobi­len Test­zen­trum “Vor Ort” ganz ein­fach tes­ten las­sen. Per­so­nal­aus­weis ein­ste­cken und Ter­min buchen.

29. Mai | academixer

Steh­kon­zert

(Bereits statt­ge­fun­den)

Dem kul­tu­rel­len Teil­pro­jekt Tanz hat sich die Distil­lery ange­nom­men. Sie bestrei­tet die Nacht auf ihre eigene Art und Weise, mit Licht­kunst und elek­tro­ni­scher Live­mu­sik bis in die Mor­gen­stun­den. Wir bit­ten um Ver­ständ­nis, dass es auf­grund der gerin­gen Kapa­zi­tät und des Stu­di­en­de­signs kei­nen öffent­li­chen Ticket-Vor­ver­kauf für die Modell­pro­jekt-Ver­an­stal­tung in der Distil­lery geben wird

Die bei­den Modell­pro­jekt-Ver­an­stal­tun­gen fin­den am 12. Juni und am 19. Juni statt.

12. & 19. Juni Distillery

Jazz­kon­zert

(Bereits statt­ge­fun­den)

Kla­vier Duo Elias Ste­me­se­der / Phil­ipp Frischkorn

Elias Ste­me­se­der is a musi­cian working in a wide-ran­ging variety of musi­cal idi­oms. He appears on 30 record­ings, released by labels such as Intakt, Winter&Winter, Lotus and Pirouet Records, and has per­for­med at the Vil­lage Van­guard, Elb­phil­har­mo­nie, Jazz­fest Ber­lin and Copen­ha­gen Jazz­fes­ti­val among others.
Der Leip­zi­ger Pia­nist Philip Frisch­korn arbei­tet als Musi­ker und Kom­po­nist in ver­schie­dens­ten nam­haf­ten Kon­tex­ten. Hören Sie selbst!

2. Juni 2021, Beginn: 20:00 Uhr

2. Juni | Kul­tur­hof Gohlis

Song Slam & Theaterturbine

(Bereits statt­ge­fun­den)

Song Slam

Über­ra­schun­gen sind garan­tiert, ver­spro­chen wer­den kann nichts außer ein Abend bes­ter, nicht nur musi­ka­li­scher Unter­hal­tung.
12. Juni 2021, Ein­lass 19.15 Uhr

Thea­ter­tur­bine

Auf der MB-Ter­rasse wird impro­vi­siert, was das Zeug hält – hin­ter­sin­nig, wit­zig, span­nend, ver­wor­ren, ergrei­fend. Stich­worte lie­fert das Publi­kum, den Rest müs­sen sich die Tur­bi­nie­ros/-itas auf der Bühne aus den Fin­gern sau­gen.
18. Juni 2021, Ein­lass 19.00 Uhr

 

14. & 18. Juni | Moritzbastei

Wis­sen­schaft­li­che begleitung

Das Modell­pro­jekt wird wis­sen­schaft­lich beglei­tet von:

PD Dr. med. habil. Corinna Pietsch, Fach­ärz­tin für Mikro­bio­lo­gie, Viro­lo­gie und Infektionsepidemiologie

Dr. med. Ste­phan Borte, PhD, Chef­arzt Medi­zi­ni­sches Zen­tral­la­bor, Labor­me­di­zin am Kli­ni­kum St. Georg Leipzig

Dr. Tomis­lav Mari­cic — Head of Genome Edi­t­ing  am Max-Planck-Insti­tut für evo­lu­tio­näre Anthropologie

Amt für Sta­tis­tik und Wah­len Stadt Leipzig

Das unter­su­chen wir

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Wie funk­tio­nie­ren Pro­zesse für sichere Veranstaltungen?

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Gibt es mess­bare Aus­wir­kun­gen auf das Infektionsgeschehen?

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Sind PCR-Pool-Tests für Ver­an­stal­tun­gen mit hohen Sicher­heits­an­for­de­run­gen (z.B. Stehkonzerte/Tanz) praktikabel?

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Wie kön­nen die Abläufe so gestal­tet wer­den, dass sie für Publi­kum und Ver­an­stal­ter nach­voll­zieh­bar, ver­ständ­lich und leicht umsetz­bar sind?

Ein Modell — zwei Stufen
Gleich bleibt: Umfrage & Nachtestung

STUFE 1 Reallabor

Unter­su­chung der aktu­el­len Öffnungsschritte

Wis­sen­schaft­li­che Betrach­tung der in der Corona-Schutz-Ver­ord­nung ange­leg­ten Öffnungsschritte

In die­sem Teil des Modell­pro­jekts wird das betrach­tet, was nach aktu­el­ler Corona-Schutz-Ver­ord­nung bereits mög­lich ist. Wir wol­len unter ande­rem herausfinden:

 

  • Wie funk­tio­nie­ren die Abläufe, gibt es Lücken oder Verbesserungspotenzial?
  • Wel­che Aus­wir­kun­gen haben die Öff­nungs­schritte auf das Infektionsgeschehen?
  • Wel­che Bedürf­nisse haben Publi­kum und Kul­tur­schaf­fende in Bezug auf Sicher­heit und Handhabung?

Für die Unter­su­chung des Infek­ti­ons­ge­sche­hens inner­halb des Kul­tur­le­bens brau­chen wir die Nach­tes­tung; für die Wei­ter­ent­wick­lung des kul­tu­rel­len Wohl­be­fin­dens Aller die Ver­an­stal­tungs­um­fra­gen bei Künst­ler/-innen, Mit­ar­bei­ten­den und Besu­cher/-innen.

STUFE 2 Modellprojekt 

Unter­su­chung von siche­ren Kon­zep­ten für tanz- und Stehkonzerte

Wis­sen­schaft­li­che Betrach­tung der Durch­füh­rung siche­rer Tanz- und Steh­kon­zerte mit­tels PCR-Testung

In die­sem Teil des Modell­pro­jekts wird betrach­tet, wie Tanz- und Steh­kon­zerte sicher durch­ge­führt wer­den kön­nen. Zusätz­lich zu den Anti­gen-Tests kom­men hier­für PCR-Tests zum Ein­satz. Diese haben eine höhere Genau­ig­keit und sind somit für einen siche­ren Ver­an­stal­tungs­ver­lauf die­ser Art unab­ding­bar. Unter­sucht wird in die­sem Teilprojekt:

 

  • (Wie) Kön­nen PCR-Tests für Ver­an­stal­tun­gen prak­ti­ka­bel ein­ge­setzt werden?
  • Wie müs­sen die Abläufe gestal­tet sein, damit die auf­wen­di­ge­ren PCR-Tests zeit­nah zum Ver­an­stal­tungs­be­ginn durch­ge­führt und aus­ge­wer­tet wer­den können?
  • Kön­nen durch PCR-Tests asym­pto­ma­ti­sche Infek­ti­ons­ver­läufe ent­deckt wer­den, die durch Anti­gen-Tests nicht ent­deckt werden?
  • (Wie) Kann sicher­ge­stellt wer­den, dass es bei die­ser Art von Kul­tur­ver­an­stal­tung nicht zur Über­tra­gung von Corona-Infek­tio­nen kommt?

 

Für die Unter­su­chung des Infek­ti­ons­ge­sche­hens inner­halb des Kul­tur­le­bens brau­chen wir die Nach­tes­tung; für die Wei­ter­ent­wick­lung des kul­tu­rel­len Wohl­be­fin­dens Aller die Ver­an­stal­tungs­um­fra­gen bei Künst­ler/-innen, Mit­ar­bei­ten­den und Besu­cher/-innen.

Für beide Stu­fen des Pro­jekts gilt:

Das Publi­kum, das Per­so­nal und alle Künst­ler/-innen sind dazu ange­hal­ten, eine Woche nach Ver­an­stal­tungs­be­such einen wei­te­ren Corona-Test durch­füh­ren zu las­sen. Nur so kön­nen wir her­aus­fin­den, ob und wel­che Aus­wir­kun­gen Ver­an­stal­tun­gen auf das Infek­ti­ons­ge­sche­hen in Leip­zig haben.

Publi­kum, Per­so­nal und alle Künst­ler/-innen wer­den drin­gend gebe­ten, an der zur Ver­fü­gung gestell­ten Umfrage teil­zu­neh­men, um die Ziele der Stu­die zu verwirklichen.

Stim­men zum Modell­pro­jekt // Reallabor

Ich freue mich, dass (wir) im Ergeb­nis guter und inten­si­ver Abstim­mun­gen auch inner­halb der Stadt­ver­wal­tung nun­mehr … die ers­ten Öff­nungs­per­spek­ti­ven ent­wi­ckeln können.

Ulrich Hör­ning, Bür­ger­meis­ter und Bei­geord­ne­ter für All­ge­meine Verwaltung

Häu­fig gestellte fragen

Wie ist das mit dem Datenschutz?
Beim Real­la­bor

Bei allen Ver­an­stal­tun­gen kommt die Corona-Warn-App zum Ein­satz, diese gilt als beson­ders daten­spar­sam und wird des­we­gen auch von der Kon­fe­renz der unab­hän­gi­gen Daten­schutz­be­hör­den des Bun­des und der Län­der sowie dem Chaos Com­pu­ter Club empfohlen.

Besu­cher/-innen, die kein Smart­phone besit­zen, haben die Mög­lich­keit sich zur Kon­takt­nach­ver­fol­gung am Ver­an­stal­tungs­ort in eine Liste ein­zu­tra­gen. Die so erho­be­nen Daten müs­sen drei Wochen lang auf­be­wahrt wer­den und wer­den anschlie­ßend vernichtet.

Beim Modell­pro­jekt Steh-/Tanz­kon­zert

Für das Teil­pro­jekt Tanz-/Steh­kon­zert kommt zusätz­lich die digi­tale Lösung Corona-ere­gis­ter THEED zum Ein­satz. In die­ser Anwen­dung wer­den sowohl Kon­takt- und Per­so­nen­da­ten, als auch das Ergeb­nis des PCR-Tests gespei­chert. Die Daten wer­den 3 Wochen ver­schlüs­selt auf­be­wahrt und  dann vernichtet.

Am Ver­an­stal­tungs­ort wird eine Kon­takt-Email-Adresse ange­fragt, über wel­che wir einige Tage nach der Ver­an­stal­tung eine Erin­ne­rungs-Email sen­den kön­nen. In die­ser Email bit­ten wir, sich erneut tes­ten zu las­sen und das Test­ergeb­nis in ein anony­mes Online-For­mu­lar ein­zu­tra­gen (wir kön­nen keine Rück­schlüsse dar­auf zie­hen, wer ein Test­ergeb­nis ein­trägt). Direkt nach dem Ver­sen­den der Erin­ne­rungs­mail wer­den die per­sön­li­chen Daten gelöscht.

Ich habe kein Smart­phone — wie kann ich trotz­dem mitmachen?
Alle Besu­cher/-innen sind ange­hal­ten, die Corona-Warn-App zu benut­zen. Diese ist beson­ders daten­spar­sam und ermög­licht einen zügi­gen und unkom­pli­zier­ten Ein­lass bei den Ver­an­stal­tun­gen. Soll­ten Sie kein Smart­phone besit­zen, müs­sen sie einen zer­ti­fi­zier­ten Nach­weis über ihr Anti­gen-Test­ergeb­nis aus­ge­druckt vor­le­gen; Ihre Kon­takt­da­ten kön­nen Sie am Ver­an­stal­tungs­ort in eine Papier­liste eintragen.
Die Inzi­denz­zah­len sin­ken, wieso über­haupt ein Modellprojekt?

Im Modell­pro­jekt Kul­tur wer­den die Maß­nah­men und Öff­nungs­schritte aus der Sächs. Corona-Schutz-Ver­ord­nung erst­ma­lig wis­sen­schaft­lich unter­sucht. Sollte das Infek­ti­ons­ge­sche­hen wie­der zuneh­men, besteht eine soli­dere Daten­ba­sis, um wis­sen­schaft­lich gestützte Ent­schei­dun­gen zu tref­fen. Wir blei­ben opti­mis­tisch, jedoch könnte es mit neuen Virus-Muta­tio­nen oder durch Ver­zö­ge­run­gen bei Impf­stoff­lie­fe­run­gen dazu kom­men, dass im Herbst die Pan­de­mie noch nicht vor­bei ist. Dann brau­chen wir sichere Kon­zepte, damit das gesell­schaft­li­che Leben wei­ter­ge­hen kann.

Wo kann ich mich tes­ten lassen?

Es gibt eine Reihe von Test­zen­tren in Leip­zig, die bereits mit der Corona-Warn-App zusam­men­ar­bei­ten und dadurch für das Modell­pro­jekt von Vor­teil sind, z.B. DM Zscho­ch­er­sche-Str.  und diese 7 wei­te­ren Test­zen­tren in Leip­zig
Das ebenso mit der Corona-Warn-App ver­knüpfte mobile Test­zen­trum “Vor Ort“ unter­stützt das Leip­zi­ger Modell­pro­jekt Kul­tur // Real­la­bor und wird in vie­len Ver­an­stal­tungs­häu­sern — wie der Name schon sagt — vor Ort Per­so­nal, Künstler*innen und Besucher*innen tes­ten. Nähere Infos gibt es (vor­erst) über die jewei­lige Veranstaltungsseite.

Es kom­men jedoch auch alle ande­ren offi­zi­el­len Test­stel­len (Test­zen­tren, Apo­the­ken, Arzt­pra­xen,…) infrage, wel­che einen Nach­weis über das Ergeb­nis zur Ver­fü­gung stellen.

Wieso wer­den keine Selbst-Tests akzeptiert?
Wenn Sie Sich selbst tes­ten, kön­nen Feh­ler pas­sie­ren. Zudem kann am Ein­lass nicht über­prüft wer­den, ob sich ein/e Besu­cher/-in wirk­lich getes­tet hat. Des­we­gen wer­den aus­schließ­lich Tests von zer­ti­fi­zier­ten Test­zen­tren, Apo­the­ken und Arzt­pra­xen akzep­tiert. Bitte nut­zen Sie auch die Funk­tion in der Corona-Warn-App, mit der Sie Ihr Test­ergeb­nis direkt in der App anzei­gen können.
Was pas­siert, wenn ich posi­tiv getes­tet werde?

Wenn Sie VOR der Ver­an­stal­tung im Test­zen­trum posi­tiv getes­tet wer­den, bege­ben Sie Sich bitte Qua­ran­täne und ver­an­las­sen eine PCR-Tes­tung. Sie dür­fen dann lei­der nicht an der Ver­an­stal­tung teilnehmen.

Bei einem posi­ti­ven PCR-Test­ergeb­nis (gilt für das Teil­pro­jekt Tanz-/Steh­kon­zert) ist unser beglei­ten­des Labor ver­pflich­tet, eine Mel­dung an das Gesund­heits­amt vorzunehmen.

Wenn Sie NACH einer Ver­an­stal­tung posi­tiv getes­tet wer­den, tra­gen Sie dies bitte unbe­dingt in die Corona-Warn-App ein, so schüt­zen Sie andere! Soll­ten Sie kein Smart­phone besit­zen, so infor­mie­ren Sie in die­sem Fall bitte das Ver­an­stal­tungs­haus und das Modell­pro­jekt über die E‑Mail-Adresse assistenz-modellprojekt@dasistleipzig.de unter Angabe Ihrer Kon­takt­da­ten sowie der Ver­an­stal­tung die Sie besucht haben. 

Real­la­bor, Modell­pro­jekt — was ist was?

Real­la­bor

Im Real­la­bor öff­nen die Ver­an­stal­tungs­häu­ser unter den Gege­ben­hei­ten wel­che die Sächs. Corona-Schutz­ver­ord­nung ermög­licht. Diese Ver­an­stal­tun­gen und Öff­nungs­schritte unter­su­chen wir wis­sen­schaft­lich, im Bezug dar­auf, wie gut die Abläufe für Besu­cher/-innen und Ver­an­stal­tungs­häu­ser funk­tio­nie­ren. Dar­über hin­aus wird unter­sucht, ob diese Ver­an­stal­tun­gen mess­bare Aus­wir­kun­gen auf das Infek­ti­ons­ge­sche­hen in Leip­zig haben.

Modell­pro­jekt

“Modell­pro­jekt” ist ein Begriff aus der Sächs. Corona-Schutz­ver­ord­nung, damit sind Maß­nah­men gemeint, wel­che Dinge erpro­ben und erfor­schen, die so sonst noch nicht durch­ge­führt wer­den. Modell­pro­jekte bedür­fen beson­de­rer Sicher­heits­maß­nah­men und es muss ein Ein­ver­neh­men zwi­schen der Kom­mune und dem Land her­ge­stellt wer­den. Wir unter­su­chen ganz kon­kret: Wie kön­nen Steh-/Tanz­kon­zerte unter Ver­wen­dung von PCR-Tests sicher durch­ge­führt werden.

Ich bin geimpft — muss ich mich trotz­dem tes­ten lassen?

Soll­ten Sie bereits beide Imp­fun­gen bekom­men und die War­te­zeit bis zur Wirk­sam­keit (in der Regel 14 Tage) eben­falls schon nach­weis­lich hin­ter sich haben, sind Sie recht­lich gleich­ge­setzt mit nega­tiv-getes­te­ten Per­so­nen und kön­nen an der Ver­an­stal­tung teil­neh­men. Bitte brin­gen Sie den zer­ti­fi­zier­ten Nach­weis (digi­ta­ler Impf­pass / Cov­Pass-App) mit.

Per­so­nen mit Erst­imp­fun­gen haben trotz allem ein erhöh­tes Risiko und müs­sen sich eben­falls tes­ten las­sen. Aus­nahme ist das Vak­zin John­son & John­son, wel­ches nur einer Ein­zel­ver­imp­fung bedarf, jedoch eine Über­brü­ckungs­dauer von bis zu 4 Wochen aufweist.

Bitte infor­mie­ren Sie sich selb­stän­dig und sor­gen für ent­spre­chende offi­zi­elle Nachweise.

Soll­ten Sie an einer Ver­an­stal­tung des Real­la­bors teil­neh­men, brau­chen Sie Sich dann auch nicht 5–7 Tage nach der Ver­an­stal­tung nach­tes­ten zu lassen.

Ich habe eine Covid-19-Erkran­kung durch­ge­macht — muss ich mich trotz­dem tes­ten lassen?

Ja.
Zwar wird es in naher Zukunft einen abge­si­cher­ten Nach­weis geben — das digi­tale grüne Zer­ti­fi­kat — die­ser ist jedoch erst in der Ent­wick­lung. Des­we­gen bestehen wir im Sinne der Sicher­heit des Modell­pro­jekts Kul­tur // Real­la­bor auf eine Tes­tung als Zugangs­vor­aus­set­zung zu den Ver­an­stal­tun­gen, auch wenn in der Ver­gan­gen­heit schon eine Covid-19-Erkran­kun­gen durch­ge­stan­den wurde.

Was hat es mit der Nach­tes­tung auf sich?

Um eine infek­ti­ons­epi­de­mio­lo­gi­sche Unter­su­chung nur für die Kul­tur­bran­che durch­füh­ren zu kön­nen, brau­chen wir einen Ver­gleich zur Gesamt­be­völ­ke­rung. Des­we­gen müs­sen wir nach­voll­zie­hen, wie viele Men­schen sich even­tu­ell trotz aller Vor­sichts­maß­nah­men bei einer Ver­an­stal­tung ange­steckt haben könn­ten. Um das her­aus­zu­fil­tern und im bes­ten Falle natür­lich bewei­sen zu kön­nen, dass Kul­tur­be­triebe auch wäh­rend Pan­de­mien ver­ant­wor­tungs­voll geöff­net wer­den kön­nen, brau­chen wir eine Nach­tes­tung aller Per­so­nen, die eine Ver­an­stal­tung im Rah­men des Modell­pro­jekts // Real­la­bors besucht haben.

Pro­jekt­trä­ger

Live­Komm­bi­nat Leip­zig e.V.

In Koope­ra­tion mit
Krea­ti­ves Leip­zig e.V. | Bran­chen­ver­band der Leip­zi­ger Kul­tur- und Kreativwirtschaft 

Initia­tive Leip­zig + Kul­tur e. V.

#DASist­Leip­zig

Wis­sen­schaft­li­che Beglei­tung
PD Dr. med. habil. Corinna Pietsch,
Fach­ärz­tin für Mikro­bio­lo­gie, Viro­lo­gie und
Infek­ti­ons­epi­de­mio­lo­gie | Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Leipzig

Dr. med. Ste­phan Borte | Kli­ni­kum St. Georg Leip­zig 

Dr. Tomis­lav Mari­cic — Head of Genome Edi­t­ing | Max-Planck-Insti­tut für evo­lu­tio­näre Anthropologie

Beglei­tung sei­tens der Stadt Leipzig

Dezer­nat Kul­tur
Kul­tur­amt
Amt für Wirt­schafts­för­de­rung
Amt für Sta­tis­tik und Wahlen

Wei­tere Unterstützer